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Die Entwicklung der Parkinson-Krankheit

Die Krankheit ist progressiv: Beschwerden beginnen oft stufenweise und verstärken sich meist langsam über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren. Frühe Symptome, die bereits auf Parkinson deuten können und häufig von den Angehörigen zuerst bemerkt werden, sind:

  • Verlangsamung beim Anziehen und Zähneputzen (oftmals der erste Hinweis)
  • Probleme beim Schreiben; das Schriftbild wird kleiner
  • Zittern im Arm
  • ein Fuß, der plötzlich steif wird
  • der Gang, der kleinschrittig und schlurfend wird
  • die Stimme, die leise und undeutlich wird
  • Riech- und Schlafstörungen
  • Gleichgewichtsproblem
  • Starre Gesichtszüge
  • Ermüdung und Schwächegefühg
Die Entwicklung der Krankheit und die Geschwindigkeit, mit der die Symptome auftreten, variieren individuell je nach Person. Leider wird die Parkinson-Krankheit aber meist erst dann diagnostiziert, wenn bereits die Mehrzahl der relevanten Hirnnervenzellen, die Dopamin produzieren, beschädigt ist. Bis dahin kann das Gehirn die Defizite allem Anschein nach kompensieren. Musiker und andere Menschen mit hochspezialisierter Motorik nehmen die ersten Symptome des schleichenden Verlusts der Beweglichkeit allerdings oft schon sehr viel früher wahr als andere Erkrankte.
Mit der richtigen Behandlung, die im Laufe der Jahre jeweils angepasst wird, können die Beschwerden, die eine enorme körperliche und seelische Belastung darstellen, oft angemessen unter Kontrolle gehalten, das Fortschreiten der Krankheit hinausgezögert und dem Patienten lange Zeit ein weitgehend unbehindertes Leben ermöglicht werden.

Die Entwicklung der Krankheit – Geschwindigkeit und Symptome – variieren je nach Person. Mit der richtigen Behandlung, die im Laufe der Jahre jeweils angepasst wird, sind die Beschwerden oft angemessen unter Kontrolle zu halten.

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