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Therapien bei Parkinson

Ziel der derzeitigen Therapiemaßnahmen: Erhalt der Selbstständigkeit und Lebensqualität

Aktuelle Therapiemöglichkeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Verringerung der Symptome und Linderung der Beschwerden. Dadurch ist es den Patienten möglich, über Jahre oder sogar Jahrzehnte, die Symptome und Beschwerden gut zu kontrollieren und ein relativ uneingeschränktes Leben zu führen.
Die Parkinson-Therapie setzt sich aus mehreren Säulen zusammen:
  • medikamentöse Kombinationstherapie (Hauptsäule der Behandlung)
  • physische Begleittherapie (Physiotherapie/Logopädie/Ergotherapie)
  • psychische Begleitung (Hilfe bei der Krankheitsbewältigung)
  • ggfs. Familien- und Angehörigentherapie
Die Krankheit schreitet im Laufe der Zeit langsam voran und die Bedürfnisse der Patienten verändern sich, deshalb muss die Therapie regelmäßig angepasst und neu eingestellt werden.
Häufig lässt die Wirksamkeit der Medikamente im Laufe der Jahre nach, doch mit einer Kombinationstherapie, die aus mehreren Parkinson-Medikamenten besteht, lassen sich die Symptome meist weiterhin gut kontrollieren.
Für Patienten, die nicht mehr ausreichend auf Medikamente ansprechen, gibt es die Möglichkeit des chirurgischen Eingriffs wie der Tiefenhirnstimulation (THS).
Eine optimale Therapie wird individuell für jeden Patienten sorgfältig zusammengestellt. Die Auswahl der Therapiemaßnahmen hängt überwiegend von Alter, Symptome, Beschwerden, Krankheitsdauer, Begleiterkrankungen sowie der persönlichen und beruflichen Situation der Patienten ab.
Für Patienten, die nicht mehr ausreichend auf Medikamente ansprechen, gibt es die Möglichkeit des chirurgischen Eingriffs wie die Tiefe Hirnstimulation (THS).

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