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Nachtruhe bei Parkinson

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Die Parkinson-Krankheit und Ihre Nachtruhe

Parkinson-Patienten leiden oft unter Schlafstörungen. Das Einschlafen als auch das Durchschlafen bereiten ihnen Schwierigkeiten. Darüber hinaus haben sie im Schlaf steife Muskeln und erleben Muskelkontraktionen. Häufig träumen sie sehr intensiv, können plötzlich schlafwandeln und wachen regelmäßig mit Kopfschmerzen auf. Bei einigen Patienten treten während des Schlafes Atemstillstände auf (Schlafapnoe). Die Schlafstörungen führen dazu, dass die Patienten tagsüber extrem müde sind und einen quälenden Kampf gegen das Einschlafen führen oder aber extrem lange schlafen – und dadurch in der darauf folgenden Nacht nicht einschlafen können.

Wir haben einige Tipps für Sie zusammengetragen, die Ihnen bei Schlafstörungen helfen können.

Schlafschema

Stellen Sie ein Schlafschema auf und halten Sie sich möglichst genau daran.

Bewegung

Bemühen Sie sich um genügend körperliche Betätigung.

Keine Aufputschmittel

Vermeiden Sie Koffein, Nikotin und Alkohol.

Entspannung

Entspannen Sie sich vor dem Zubettgehen.

Lacht die Sonne schon?

Schlafen Sie mindestens bis Sonnenaufgang.

Kein unruhiges Wälzen

Es bringt gar nichts, wenn Sie sich im Bett von der einen auf die andere Seite wälzen und anfangen zu grübeln. Falls Sie nicht einschlafen können, sollten Sie aufstehen und einen kleinen Spaziergang durch das Haus oder die Wohnung machen.

Nicht zu warm, nicht zu kalt

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Schlafzimmer die richtige Temperatur hat.

Hilfsmittel

Sorgen Sie für griffbereite Hilfsmittel, die Ihnen helfen, sich im Bett umzudrehen.

Einfach und bequem

Sorgen Sie dafür, dass Sie Wecker, Wasser und Toilette gut und schnell erreichen können.

Nicht zu viel trinken

Trinken Sie nach 17.00 Uhr nicht zu viel – schon gar nicht Koffein oder Alkohol.

Fragen Sie Ihren Arzt

Sie bekommen Ihre Schlafprobleme nicht in den Griff? Dann sollten Sie sich einmal mit Ihrem Arzt unterhalten. Er kann Ihnen am besten sagen, welche Medikamente Sie eventuell gegen die Schlafstörungen einnehmen könnten. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Symptome genauestens beschreiben, sodass Ihr Arzt die Medikamente auf Ihre ganz persönliche Situation abstimmen kann. Niemals sollten Sie selbst mit Medikamenten experimentieren, sondern jederzeit den Rat eines Arztes oder Facharztes einholen.

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