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Parkinsonismus als Nebenwirkung von Medikamenten

Parkinsonismus als Nebenwirkung von Medikamenten

Einige Medikamente verursachen Parkinson-Symptome, weil sie die Reizübertragung von Dopamin in den Basalganglien hemmen.

Weil die Substantia nigra hierbei nicht beschädigt ist, nennt sich diese Form von Parkinsonismus, durch Medikamente verursacht, auch medikamenteninduzierter Parkinsonismus.

Vor allem Antipsychotika können die Übeltäter sein. Wenn ein Patient Beruhigungsmittel gegen Halluzinationen und Wahnvorstellungen einnimmt, kann er einen Dopamin-Mangel entwickeln. Das ist abhängig von der Dosierung.

Die Parkinson-Symptome können sofort oder nach einiger Zeit auftreten. Parkinsonismus als Nebenwirkung von Medikamenten tritt besonders häufig bei älteren Menschen auf. Die Empfindlichkeit um diesen Parkinsonismus zu entwickeln, variiert je Person. Durch Medikamente zu stoppen oder die Dosis zu reduzieren, verschwindet diese Form von Parkinsonismus in der Regel wieder. Patienten mit Parkinsonismus durch Antipsychotikum reagieren in der Regel gut auf Levodopa und Dopamin-Agonisten.

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