Spenden

Parkinsonismus als Nebenwirkung von Medikamenten

Einige Medikamente verursachen Parkinson-Symptome, weil sie die Reizübertragung von Dopamin in den Basalganglien hemmen.

Weil die Substantia nigra hierbei nicht beschädigt ist, nennt sich diese Form von Parkinsonismus, durch Medikamente verursacht, auch medikamenteninduzierter Parkinsonismus.

Vor allem Antipsychotika können die Übeltäter sein. Wenn ein Patient Beruhigungsmittel gegen Halluzinationen und Wahnvorstellungen einnimmt, kann er einen Dopamin-Mangel entwickeln. Das ist abhängig von der Dosierung.

Die Parkinson-Symptome können sofort oder nach einiger Zeit auftreten. Parkinsonismus als Nebenwirkung von Medikamenten tritt besonders häufig bei älteren Menschen auf. Die Empfindlichkeit um diesen Parkinsonismus zu entwickeln, variiert je Person. Durch Medikamente zu stoppen oder die Dosis zu reduzieren, verschwindet diese Form von Parkinsonismus in der Regel wieder. Patienten mit Parkinsonismus durch Antipsychotikum reagieren in der Regel gut auf Levodopa und Dopamin-Agonisten.

Wie können Sie helfen?

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Newsletter. Klicken Sie hier, um den Newsletter zu abonnieren >>
Spenden Sie jetzt für die Forschung zur Vorbeugung und Heilung der Parkinson-Krankheit.

 

 

Auch interessant

Kontinuierliche Förderung junger Wissenschaftler

Preisvergabe in Stuttgart: DPG vergibt Preisgelder in Höhe von 162 500 Euro Eines der besonderen Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) unter…

Entschlüsselung der Rolle von Synphilin-1 in der Pathologie von Alpha-Synuclein

Hintergrund und Ziel der 1-jährigen Studie Ein Merkmal neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson ist die Ansammlung von Proteinablagerungen im Gehirn. Diese bestehen hauptsächlich aus dem Protein…

Mythen und Fakten über die Parkinson-Krankheit

Auf dieser Seite finden Sie einige Mythen über die Parkinson-Krankheit und ihre Behandlung. Was ist wahr und was nicht? Wir helfen Ihnen dabei, zwischen Fakten…