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Vaskulär-Parkinsonismus

Vaskulär-Parkinsonismus wird verursacht durch Herzinfarkte und chronischen Durchblutungsstörungen tief im Gehirn.

Die Infarkte befinden sich vor allem in den vordersten Hirnlappen; der Patient bemerkt diese nicht immer und sie können in einem späteren Stadium Parkinsonismus verursachen. Auch nach einer Lähmung kann dieser Parkinsonismus auftreten.

Ein Patient mit Vaskulär-Parkinsonismus geht in der Regel mit kleineren Schritten, einem Trippelschritt. Es dauert oft länger, eine beliebige Bewegung ausführen zu können. Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf verringert sich auch die Kraft und Schnellheit der Bewegungen von Armen und Beinen. Der Patient leidet an Gleichgewichtsproblemen/fallen, Muskelsteifheit und Zittern (im Ruhezustand).

Hat der Patient nur Schwierigkeiten mit den Beinen – Probleme einen Schritt zu setzen und das Gleichgewicht zu halten, mit kleinen Schritten gehen – dann deutet das auf einen Lower-Body-Parkinsonismus hin.

Bei Vaskulär-Parkinsonismus oder Lower-Body-Parkinsonismus reagiert der Patient weniger auf Parkinsonmedikationen wie Levodopa, starten die Symptome nach und nach an beide Seiten des Körpers, bekommt er schneller Lauf-, Sprach- und Schluckstörungen. Auch mentale Störungen kommen häufiger vor. Da die Behandlung meist weniger anschlägt als bei Parkinson, ist die Prognose weniger gut und vermindert schnell die Lebensqualität. Zu den Risikofaktoren für Vaskulär-Parkinsonismus gehören Diabetes, chronischer Bluthochdruck, Rauchen, hohe Cholesterinwerte und mangelnde Bewegung.

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