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Parkinson-Syndrom durch Vergiftung

Wer in seiner (Arbeits)-Umgebung regelmäßig mit Schwermetallen wie Quecksilber, Kupfer, Mangan und Blei in Kontakt kommt, kann Beschädigungen am schwarzen Kern des Gehirns davontragen – mit parkinsonähnlichen Symptomen zur Folge.
Ein Parkinson-Syndrom kann auch nach einer Vergiftung mit Kohlenmonoxid oder Pestiziden und nach einer langfristigen Einnahme von Antipsychotikum auftreten.

Wenn zu viel Mangan im Körper gelangt, kann dieses sich sehr schnell in spezifische Gehirnbereiche anhäufen und neurotoxische Schäden anrichten.

Dies wird Mangan-Vergiftung oder Manganismus genannt. Die Symptome ähneln sehr die der Parkinson-Krankheit: Tremore, motorische Probleme, Muskelsteifheit, kognitive und psychische Störungen. Beim Manganismus kommen auch Entzündungsreaktionen in den Lungen und Stoffwechselstörungen in der Leber vor. Dieses Syndrom wird auch als Mangan-induzierter Parkinsonismus bezeichnet.

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