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DMNX-PATCH-Studie

DMNX-PATCH-Studie

Die DMNX-PATCH-Studie konzentriert sich auf den Vaguskern, der einzigen wichtigen Verbindung zwischen Darm, Herz und Gehirn. Diese Tatsache ist von zentraler Bedeutung für die Entstehung der Parkinson-Krankheit, denn er wird im Gehirn der Parkinson-Patienten als allererster Kern zerstört. In einem Tierexperiment wird bei Mäusen die Parkinson-Krankheit im Vaguskern im Gehirn nachgebildet. Dies gelingt, indem man im Vaguskern ein Eiweiß (alpha-Synuclein) künstlich anhäufen lässt, welches dann die Zellen langsam zerstört. Seine Fehl-Produktion und/oder Fehl-Verarbeitung sind nach heutigem Kenntnisstand die häufigsten Ursachen der menschlichen Parkinson-Krankheit. Das Mausexperiment erlaubt es, die Veränderung dieses Kernes während der Entwicklung der Parkinson-Krankheit über 2 Jahre hinweg unter kontrollierten Bedingungen — zu untersuchen.

Studie: DMNX-PATCH – Prodromales Modell der Parkinson-Erkrankung: Der Effekt von Überexpression des alpha-Synucleins auf Neuronen des dorsalen motorischen Nukleus des Vagus (DMNX) bei Mäusen – anatomische und elektrophysiologische (Patch-Clamp-Technik) Studien
Forschungsleitung: Prof. Dr. Wolfgang H. Oertel ist Professor und Facharzt für Neurologie und war von 1996 bis 2014 Direktor der Klinik für Neurologie an der Philipps Universität Marburg und des Universitätsklinikums Marburg. Er ist Träger einer hochrenommierten Hertie-Senior-Forschungsprofessur. Seine Forschungsarbeit wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.
Dauer: 2 Jahre
Kosten: 240.000 Euro

Die Studie verspricht ein neues Untersuchungsmodell von Morbus Parkinson in der sehr frühen Phase, das es erstmals möglich machen wird, zuverlässig Medikamente zu testen, die den Verlauf der Krankheit verzögern oder sogar stoppen.

Sollte dies tatsächlich gelingen, ist davon auszugehen, dass dieses Medikament unverzüglich in die Apotheken gelangen wird und Parkinson-Patienten in jedem Stadium schnellstmöglich davon profitieren werden!

Hauptziele:

Wiederholbare (reproduzierbare) Forschungsergebnisse, die zum Verständnis der Parkinson-Krankheit im ganz frühen Stadium wesentlich beitragen werden.

  • Ein Untersuchungsmodell, an dem in der sehr frühen Phase von Parkinson erstmals neue Medikamente zuverlässig getestet werden können, die den Verlauf der Krankheit verzögern oder sogar stoppen.
  • Nach erfolgreicher Testung sollen neue Medikamente unverzüglich in die Apotheken gelangen und so den Betroffenen schnellstmöglich zur Verfügung stehen.
  • Parkinson-Kranke in jedem Stadium der Erkrankung werden von solchen Medikamenten schnellstmöglich profitieren!

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