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Prof. Dr. Vincenzo Bonifati, MD, PhD

Prof. Bonifati ist Professor für Genetik von Bewegungsstörungen in der Abteilung für klinische Genetik am medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam. Als angesehenes Mitglied seit 2018 des Medizinisch-Wissenschaftlichen Ausschusses ist er für die Bewertung und Vergabe von Förderanträgen für vielversprechende und innovative Parkinson-Forschung zuständig.

Ausbildung

Prof. Bonifati studierte Medizin an der Universität Sapienza in Rom, wo er sich auf den Fachbereich Neurologie spezialisierte. Im Jahr 2000 schloss er das Studium der Molekulargenetik an der Erasmus-Universität in Rotterdam ab, wo er 2003 promovierte.

Karriere

Prof. Bonifati wurde 1992 als Neurologe an die Sapienza-Universität Rom berufen. Dort konzentrierte er sich auf die klinische Diagnose und Behandlung von Patienten mit der Parkinson-Krankheit und anderen Bewegungsstörungen. Im Jahr 2000 zog Prof. Bonifati um in die Niederlande, wo er in Rotterdam Humangenetik studierte. Nach dieser Ausbildung und seiner Promotion wurde er 2006 zum außerordentlichen Professor am Erasmus MC ernannt. 2012 erfolgte seine Nominierung als Professor für Genetik von Bewegungsstörungen an der Abteilung für klinische Genetik. Darüber hinaus ist Prof. Bonifati Chefredakteur der Zeitschrift Parkinsonism & Related Disorders und hat in den letzten zwei Jahren den Vorsitz des wissenschaftlichen Programmausschusses des Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (MDS) inne.

Spezialisierungen

Die Forschung von Prof. Bonifati konzentriert sich hauptsächlich auf die Identifizierung genetischer Faktoren und molekularer Mechanismen bei der Parkinson-Krankheit und anderen Bewegungsstörungen. Seine Arbeit führte zur Entdeckung der verschiedenen Formen des erblichen Parkinsonismus und der wichtigsten genetischen Einflussfaktoren bei häufigen Formen der Parkinson-Krankheit. Prof. Bonifati hat mehr als 200 Artikel in von Experten begutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht, und seine Arbeit wurde bisher mehr als 15.000-mal in der wissenschaftlichen Literatur zitiert. Für seine wissenschaftlichen Errungenschaften erhielt Bonifati mehrere nationale und internationale Auszeichnungen und Preise.