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22 Oktober 2015

„Adressiert werden sollen Möglichkeiten, durch eigene Initiative Entstehung und Erhalt von Gesundheit zu fördern.“

Die Forscherinnen Prof. Dr. Daniela Berg und Dr. Eva Schäffer über die Studie PARK-QI-GONG

Für die Therapie des Parkinsonsyndroms rücken in den letzten Jahren nicht-medikamentöse Therapiealternativen, insbesondere jede Form des körperlichen und kognitiven Trainings, immer mehr in den Vordergrund.

Adressiert werden soll mit diesen Formen der Therapie insbesondere die „Salutogenese“ des Patienten, also Möglichkeiten, durch eigene Initiative Entstehung und Erhalt von Gesundheit zu fördern.

Mit unserer Studie PARK-QI-GONG wollen wir diesem Ziel näher kommen, basierend auf der bereits seit tausenden von Jahren in Asien praktizierte Qi-Gong-Kunst, einem Bewegungstraining, das neben körperlichen Fähigkeiten auch mentale Übungen für Konzentration, Relaxation und Meditation beinhaltet. In Rahmen einer Zusammenarbeit der Parkinson-Selbsthilfegruppe Evanda e.V. (Frankfurt) und der Universität Tübingen erhalten Parkinson-Patienten für 10 Wochen ein Qi-Gong-Training. Der Trainingserfolg wird im Verlauf durch wiederholte neurologische Untersuchungen festgehalten.

Ziel dieser Studie soll dabei zum einen der Nachweis des Therapieerfolges von Qi-Gong sein. Zum anderen ist von besonderer Bedeutung, dass diese Studie von der Parkinson-Selbsthilfegruppe Evanda e.V. initiiert wurde. Eine Reihe der Initiatoren und Teilnehmer ander Studie haben einen bereits sehr langen Krankheitsverlauf und sind dennoch im Alltag äußerst aktiv. Es besteht schon länger die Hypothese, dass ein aktives und erfülltes Lebens einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Parkinsonerkrankung haben kann – auch dies soll im Rahmen der Studie belegt werden.

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