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2 Oktober 2014

Physiotherapie bei Menschen mit Parkinson Syndrom auf die Kognition und Lebensqualität

Stabiler Kreislauf = besseres Gedächtnis? Einfluss einer gezielten Physiotherapie bei Menschen mit Parkinson Syndrom auf die Kognition und Lebensqualität (PaKogOH Studie)

Forscher: Dr. Andrea Maier en Dr. Christina Haubrich
Institut: Uniklinik RWTH Aachen
Dauer: 3 Jahre
Kosten: 46.400 Euro

Menschen mit einer Parkinson Erkrankung erleben nicht allein ihre Bewegungsstörung als einschränkend. Ihre Lebensqualität leidet ebenso durch die nicht-motorischen Beschwerden im Rahmen der Erkrankung. Zu diesen gehören Blasenstörungen, Obstipation, vermehrte Tagesmüdigkeit, depressive Stimmung und vor allem Kreislaufstörungen.
Dadurch ist die Lebensqualität bei etwa 50% der Patienten deutlich vermindert (Magerkurth, Schnitzer, & Braune, 2005; Senard, 1997). Damit können Schwindel, vermehrte Tagesmüdigkeit und vor allem verminderte Konzentrations- und Gedächtnisleistungen einhergehen.
Im Rahmen einer interdisziplinären Studie (PaKogOH-Studie) der Kliniken für Neurologie, Physiotherapie und des neuropsychologischen Institutes am Universitätsklinikum Aachen wird bei Parkinson-Patienten der Effekt einer gezielten kreislaufstärkenden Physiotherapie auf die Kognition geprüft werden. Im Studien-Zeitraum von insgesamt 10 Monaten erhalten die Patienten gezielte Physiotherapie. Die Therapieeffekte werden mittels neuropsychologischer Untersuchungen  geprüft.
Kontaktdaten: PD Dr.med. C. Haubrich, Dr. med. Andrea Maier, www.ans-ambulanz.de, 0241 8080328, email: amaier@ukaachen.de
Literatur:
Senard, J.M., Rai S., Lapeyre-Mestre M., Brefel C., Rascol O., Rascol A., Montastruc J.L.: Prevalence of orthostatic hypotension in Parkinson’s disease, J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry 1997; 63:p. 584-589.
Magerkurth, C., Schnitzer, R., & Braune, S. (2005). Symptoms of autonomic failure in Parkinson’s disease: prevalence and impact on daily life. Clin Auton Res.(15(2)), S. 76-82.

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