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24 März 2026

Hilfe für Parkinson-Patienten. Zwei Technologien. Ein Ziel.

Zeit für Hoffnung. Zeit für Forschung.

Über 400.000 Menschen in Deutschland leben mit der Diagnose Parkinson. Für viele von ihnen bedeutet jeder Tag Zittern, Steifigkeit, Bewegungsarmut – und die Sorge, Schritt für Schritt an Selbstständigkeit zu verlieren.

Doch die Forschung zeigt: Parkinson ist nicht unbesiegbar.

Am Universitätsklinikum Kiel arbeiten führende Expert:innen wie PD Dr. Steffen Paschen, Prof. Dr. Günther Deuschl und Dr. Isabel Lübbing an innovativen Therapien, die das Leben von Patientinnen und Patienten unmittelbar verändern. 

Ein Mann, dessen Hände so stark zittern, dass er kein Glas halten kann. Wenige Stunden später verlässt er den Behandlungsraum mit ruhiger Hand. Er kann wieder trinken. Schreiben. Selbstständig sein. 

Was wie ein Wunder klingt, ist das Ergebnis moderner Hochpräzisionsmedizin. 

Zwei Technologien. Ein Ziel: Lebensqualität verbessern. 

Wenn Medikamente nicht mehr ausreichen, stehen heute zwei hochentwickelte Verfahren zur Verfügung: 

Tiefe Hirnstimulation – der bewährte Goldstandard für operative Eingriffe 

Die Tiefe Hirnstimulation (THS) – auch „Hirnschrittmacher“ genannt und gut geeignet für Patient:innen, die gut auf L-DOPA ansprechen – reguliert gestörte Nervensignale durch feinste implantierte Elektroden. 

Diese senden dann kontinuierlich schwache Impulse. Sie wirken wie ein Metronom, das die fehlerhaften Signale des Netzwerks überspielt und den Rhythmus korrigiert. Der große Vorteil: Das System bleibt flexibel. Es kann über Jahre hinweg an den Krankheitsverlauf angepasst werden. 

 Wirksam gegen Tremor, Rigor und Akinese 

 Über Jahre anpassbar 

 Besonders geeignet für jüngere Patient:innen 

Doch der operative Eingriff ist aufwendig – nicht für alle Betroffenen ist er die beste Lösung. 

Fokussierter Ultraschall (MRgFUS) – die präzise Sofort-Lösung 

Der Magnetresonanz-gesteuerte fokussierte Ultraschall bündelt 1.024 Ultraschallwellen punktgenau im Gehirn. Ohne Skalpell. Ohne Implantate. Ohne Vollnarkose. 

PD Dr. Paschen beschreibt es so: 

“Stellen Sie sich vor, Sie halten im Sommer eine Lupe in die Sonne. Die Strahlen bündeln sich an einem Punkt und erzeugen Hitze. Genau das machen wir im Gehirn – aber mit Ultraschallwellen statt Sonnenstrahlen. Wir zielen auf einen winzigen Punkt im Thalamus, der einen Knotenpunkt im Zitternetzwerk bildet, dieser Punkt wird ausgeschaltet”. 

Der Effekt ist oft sofort sichtbar: Das Zittern stoppt noch während der Behandlung. 

Besonders schonend für ältere Patient/innen 

 Keine Öffnung der Schädeldecke 

 Kein dauerhaftes Implantat 

 Forschung verschiebt Grenzen 

Beide Verfahren haben Potenzial – und Grenzen. 

Aktuell wirkt der Ultraschall vor allem gegen Tremor. Doch kann er künftig auch Steifigkeit und Bewegungsverlangsamung gezielt behandeln? 

Wie erreichen wir mehr Behandlungszentren in Deutschland? 

Wie entscheiden wir individuell, welches Verfahren für welchen Menschen optimal ist? 

Diese Fragen beantworten sich nicht von selbst. Sie brauchen Studien. Daten. Zeit. Und finanzielle Unterstützung. Genau hier setzt der ParkinsonFonds Deutschland an. 

Mit Ihrer Spende kommen wir neuen Therapien einen Schritt näher. 

  • Sie helfen,komplexe Behandlungsdaten auszuwerten und den Langzeiterfolg zu prüfen.
  • Sie unterstützen die hochauflösende Bildgebung, die für die präzise Planung des Ultraschalls unverzichtbar ist. 
  • Sie ermöglichenden Vergleich von Eiweißen und Fetten in gesunden und erkrankten Gehirnzellen.
  • Mit jedem Euro finanzieren Sie weitere Forschungsschritte, um für jeden Patienten die passenden Therapien zu ermöglichen

Sie finanzieren mit Ihrer Spende nicht nur die Grundlagen- und klinische Forschung, sondern fördern auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die neue Wege gehen. So sorgen Sie dafür, dass aus einzelnen Erfolgen in Zukunft ein neuer Standard wird. 

Nicht nur, um Hoffnung zu teilen. 

Sondern, um sie Wirklichkeit werden zu lassen. 

Jetzt spenden!

Bitte unterstützen Sie die Parkinson-Forschung in Deutschland. 

Jede Spende bringt uns näher an ein Ziel: 

Dass irgendwann jeder Mensch mit Parkinson sagen kann – 

„Ich habe mein Leben zurück.“ 

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