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Parkinson – was ist das?
Bei der Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) handelt es sich um eine langsam fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der eine kleine Gruppe von Zellen im Gehirn abstirbt. Diese Zellen sind für die Produktion des chemischen Stoffes Dopamin zuständig. Dopamin ist ein Botenstoff (Neurotransmitter) und erforderlich für die Kontrolle von Körperbewegungen. Ein Mangel an Dopamin führt zu äußerst unangenehmen Symptomen wie Zittern, Schwierigkeiten beim Sprechen und Muskelsteifheit in Armen und Beinen. Weshalb bei der Parkinson-Krankheit Zellen absterben, ist derzeit noch unbekannt. Um dieses Rätsel zu lösen und schließlich ein Heilmittel zu finden, ist es wichtig, dass es viele Spender gibt. Denn mit Spenden können wir wissenschaftliche Forschungsarbeiten finanzieren.
Welche Menschen entwickeln einen Morbus Parkinson?
Hauptsächlich Männer und Frauen über 50 Jahre. Doch leider wird ein alarmierender Anstieg unter den 30- und 40-Jährigen beobachtet. Mittlerweile leiden über 250.000 Deutschen an der Parkinson-Krankheit.
Was sind die Symptome?
Die Krankheitssymptome entwickeln sich schleichend und lassen sich in ihrem Anfangsstadium kaum erkennen. Es dauert oft Jahre, bis sie richtig zu Tage treten. Symptomatisch für die Parkinson-Krankheit sind unter anderem: - Ermüdung - Zittern - leise Stimme - Depressionen - verkrampfte Handschrift - starrer Gesichtsausdruck - Unfähigkeit, einen Arm oder ein Bein zu bewegen Die wichtigsten Anzeichen sind: steife Arme/Beine oder ein steifer Nacken, ein Zittern der Gliedmaßen in Ruhestellung (Tremor), langsame Bewegungsabläufe, gekrümmte Körperhaltung und Defizite im Gleichgewichtsempfinden. Sekundäre Parkinson-Symptome sind beispielsweise Senilität, Sprachschwierigkeiten, emotionale Instabilität, Gedächtnisverlust, Schlaflosigkeit und niedriger Blutdruck.
Kann die Krankheit behandelt werden?
Leider ist die Parkinson-Krankheit derzeit noch nicht heilbar. Die Behandlung konzentriert sich vor allem auf die Verringerung der Symptome und die Linderung der Beschwerden. Parkinson ist eine fortschreitende Krankheit – und es gibt kein Medikament, das sie aufhalten könnte. Wichtig bei der Behandlung sind eine Kombination aus verschiedenen Medikamenten, genügend Bewegung und eine gesunde Ernährung.
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