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Die Bedeutung von Lrrk2 bei der Kontrolle des Phänotyps in der prädopaminergen Zellteilung von neuralen Stammzellen

Titel der Studie:
 
Die Bedeutung von Lrrk2 bei der Kontrolle des Phänotyps in der prädopaminergen Zellteilung von neuralen Stammzellen


Von:

Dr. Anne-Karen Meyer
Neurologische Universitätsklinik 
Klinikum Carl Gustav Carus, Dresden


Abstract:
 
Die Entdeckung und Erforschung der Protein Kinase LRRK2 (auch als PARK 8 bekannt) erhält besondere Aufmerksamkeit, da Mutationen in diesem Gen nicht nur zu autosomal-dominanten, sondern auch sporadischen Fällen der Parkinsonschen Erkrankung führen können. Eine einheitliche Hypothese zum Pathomechanismus des veränderten Lrrk2 wurde bisher jedoch nicht gefunden. Wir haben erste Beweise gefunden dass Lrrk2 in der Zellteilung von neuralen Stammzellen eine Rolle spielt.

 

Die Ziele des vorliegenden Projekts sind die Erforschung der physiologischen Rolle eines intakten Lrrk2 in diesen prädopaminergen Stammzellen der Maus und die Etablierung eines neuen relevanten Zellkulturmodells für die Parkinsonsche Erkrankung durch die Überexpression (vermehrte Produktion in den Zellen) einer mutationstragenden Form von Lrrk2. Wir werden die Effekte der Lrrk2 Überexpression und Mutation auf die Zellteilung und Differenzierung (das Ausbilden von Nervenzellen und Gliazellen) von neuralen Stammzellen, sowie das Überleben der entstandenen Nervenzellen darstellen.

Diese Daten werden uns helfen, wichtige Schlüsse auf die Rolle von Lrrk2 im sich entwickelnden dopaminergen System zu ziehen und sind für die Erforschung des Pathomechanismus der Parkinsonschen Erkrankung besonders wichtig.


  

 

Interview

Prof. Oertel

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Experten-Interview mit Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang H. Oertel